Spieker

Zu einem der ältesten Gebäude in der Gemeinde Herscheid zählt der Spieker.

Dieser Gebäudetrakt, der sich in unmittelbarere Nähe der evangelischen Apostelkirche befindet, besteht aus einem Bruchsteinhaus aus dem 15./16. Jahrhundert und einem deutlich jüngerem Fachwerkhaus mit angebautem Pferdestall. Der Name Spieker deutet darauf hin, dass es sich in früherer Zeit um einen Speicher gehandelt hat, in dem Hafer und andere Naturalien, die Bauern als Pacht an die Kirche zu zahlen hatten, gelagert wurden.

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Seit einigen Jahren dient der Spieker als Heimathaus in dessen Räumen zahlreiche Ausstellungsstücke aus alter Zeit zu bewundern sind. Zusätzlich befindet sich, für Hochzeiten in einem besonderen Ambiente, ein Trauzimmer in dem ehrwürdigen Gebäude.

Der Spieker im Laufe der Jahrhunderte:

  • 2013

    An dem Fachwerkgebäude werden umfangreiche Sanierungsarbeiten ausgeführt.

  • 2011

    Die Bücherei zieht in das Rathaus und so stehen die Kellerräume ebenfalls dem Geschichts-und Heimatverein Herscheid zur Verfügung.

  • 2009

    die Heimatstube wird nach Renovierungsarbeiten offiziell eröffnet.

  • 2006

    Neben der Bücherei und dem Trauzimmer befindet sich die Heimatstube im Spieker.

  • 2005

    geht der Spieker in den Besitz der Gemeinde Herscheid über.

  • 1984

    wird das Gebäude unter Denkmalschutz gestellt.

  • Ab Anfang der 50er Jahre

    wurde im Keller des Spiekers 30 Jahre lang eine Heißmangel betrieben.

  • Vor dem zweiten Weltkrieg,

    bis zum Jahr 1943 befindet sich ein Woll - und Wäschegeschäft im Fachwerkteil des Spiekers.

  • 1887

    geht ein Teil des Spiekers auf den Schreiner Theodor Schröder über.

  • bis 1884

    Gastwirtschaft - Landwirtschaft - Fuhrgeschäft.

  • 1820

    wird auf dem alten Fundament das heutige Fachwerkgebäude mit Pferdestall errichtet.

  • 1794

    erwirbt die Fam. Alberts das halbe Spiekergut.

  • 1759

    Kirchhofsgut im Besitz von Peter Pollmann.

  • 1686

    beim Dorfbrand bis auf die Bruchsteinmauer niedergebrannt.

  • vor 1546

    wird der Speicher durch ein Wohnhaus ersetzt, in dem der Vikar wohnt.